Natalie Keller, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht

natalie-keller-baurecht-berlin-faNatalie Keller ist seit jeher technikaffin. Seit Beginn ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2001 konzentrierte sie sich auf das private Bau- und Architektenrecht, zunächst in einer mittelständischen Kanzlei in Potsdam. Von 2003 bis 2011 arbeitete sie bei HFK LLP (Heiermann Franke Knipp), seit 2008 als Partnerin. 2007 absolvierte sie die Fachanwaltsprüfung. Nach langjährigen Erfahrungen in größeren Anwaltsteams entschied sie sich für die Selbstständigkeit. Nach vier Jahren in Bürogemeinschaft mit den Kollegen von Kiedrowski Caspary führt sie seit 1. Januar 2016 ihr eigenes Büro.

Natalie Keller ist mit allen Bereichen des privaten Bau- und Architektenrechts vertraut. Dies umfasst die Beratung von Bauherren, Bauunternehmern, Architekten und Ingenieuren in allen Phasen eines Bauprojekts, von der Erstellung der Verträge bis zur Abrechnung und Mängelbeseitigung. Ziel ist meist, einen Rechtsstreit zu vermeiden oder zumindest einzugrenzen. Langwierige Auseinandersetzungen in Bau- und Architektensachen sind üblich, aber oft für keine Seite zufriedenstellend. Auch im Rechtsstreit muss über dem rechtlichen vor allem das wirtschaftliche Interesse des Mandanten stehen.

Natalie Keller hat Erfahrung mit Bauprojekten jeder Größenordnung und den damit verbundenen Konflikten. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der langjährigen Betreuung von Infrastrukturmaßnahmen. Sie ist hochspezialisiert auf Bauzeitverzögerungen und die damit verbundenen Ansprüche (hier» zum Beitrag Bauzeitanalyse). Bei der Beratung von Bauprojekten und bei der Prozessführung kooperiert sie regelmäßig eng mit erfahrenen Baubetriebsingenieuren.

In den letzten Jahren erstreckt sich ihre Tätigkeit zunehmend auf die grundlegende Beratung der Projektorganisation. Dies setzt im frühestmöglichen Stadium an und berücksichtigt neben der Vertragsgestaltung insbesondere die Strukturierung der Abläufe und Zuständigkeiten. Wesentlicher Gesichtspunkt ist dabei auch die Nutzung der Informationstechnologie auf allen Ebenen. Perspektivisch wird dies vor allem BIM (Building Information Modeling) sein.

Die Erfahrung mit Konflikten am Bau schärft den Blick für die Ursachen. Alternative Konfliktlösungswege wie Schiedsgutachten, Mediation usw. setzen relativ spät an. Partnerschaftliche Vertragsmodelle finden in Deutschland nach wie vor keine nennenswerte Akzeptanz. Es zeichnet sich jedoch ab, dass eine umfassend IT-gestützte Projektabwicklung gerade in Sachen Konfliktvermeidung erhebliche Fortschritte bringen kann.

Eine zielorientierte anwaltliche Beratung sollte all dies im Blick haben. Konfliktvermeidung bleibt, zusammen mit Kosten- und Terminsicherheit, oberstes Ziel der fachanwaltlichen Beratung.

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